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und natürlich überall tapas zu essen - wie gesagt, tapas können schon mal das eigentliche Essen ersetzen...
-> Tapas gibt es in allen Orten; Hinweise zu guten Tapas-Bars in den Wandergebieten finden sie jeweils unter den “Praktischen Hinweisen”: Essen und Trinken
An der Küste frischer Fisch
In guten andalusischen Restaurant ist der Fisch, der abends auf Ihrem Teller liegt, am Morgen noch im Meer geschwommen: da kann die Zubereitung sich ganz auf die Qualität und Frische der Rohprodukte verlassen, und daher fällt die Zubereitung von Fisch und Meeresfrüchten oft einfach aus: gegrillt, frittiert oder kurz abgekocht, und immer lecker...
-> Gute Fischrestaurants sind z.B. in Sanlúcar de Barrameda: Casa Bigote, in El Puerto de Santa Maria: El Faro del Puerto, in Cádiz: El Faro, in >> Málaga: Antonio Marín, in La Herradura: La Gaviota. Weitere Hinweise bei den einzelnen Wandergebieten.
Schinken, Olivenöl und Co. - Andalusische Spezialitäten
Schinken von schwarzen Schweinen aus Eichelmast, der jamón iberico de bellota, gilt vielen Feinschmeckern als der beste der Welt. Die schwarzen Iberico-Schweine werden in den Stein- und Korkeichenwälder der Sierra Morena gehalten, freilaufend. Ab Herbst ernähren sich die Tiere drei Monate lang ausschließlich von Eicheln, nur dann darf der Schinken den Zusatz “de bellota” tragen. Der Iberico-Schinken ist (im Gegensatz zum “normalen” Serrano-Schinken) marmoriert, da von weißen Fettadern durchzogen.
-> Am dichtesten an der Quelle sind sie in den beiden Wandergebieten Sierra de Aracena und Sierra Norte, siehe die Hinweise dort. In Sevilla kann man Iberico-Schinken z.B. im Mesón Cinco Jotas (Schinken aus Jabugo (Sierra de Aracena), 3 x in Sevilla: c/Albaredo 15, c/Asunción 10 und c/Castelar 1) und im Casa Ruiz (Schinken aus der Sierra Norte, c/Carlos de Cepeda 36) probieren.
Olivenöl aus Andalusien wächst vor allem in den Provinzen Córdoba und Jaen. Insbesondere in der Gegend um Baena wachsen Öle heran, die zu den besten Europas gehören. Die feinsten Öle werden aus handgepflückten Oliven, die in alten Mühlen mit granitenen Mühlrädern zermahlen werden, ohne zusätzlichen Druck gewonnen: dies sind die “grand crus” unter den Olivenölen, und viel zu gut (und zu teuer) zum Kochen: sie werden z.B. für Gazpacho oder Salate verwendet.
-> Eine der besten Ölmühlen ist Núñez de Prado, Av. Cervantes 15 in Baena. Besichtigung nach Anmeldung (Tel. 957 67 01 41) möglich. Einkaufen in Córdoba: La Tienda del Olivo, c/San Fernando 124 b, bietet Öle, dazu Salatbesteck aus Olivenholz, Olivenseife etc.
Gazpacho ist eine erfrischende, kalte Gemüsesuppe. Einst ein Arme-Leute-Gericht aus Brot, Wasser, Olivenöl, Knoblauch, Tomaten, Gurken, Paprika und Salz, kann sie bei Verwendung bester Zutaten (siehe oben bei Olivenöl) zu einer echten Delikatesse werden. Ähnliche kalte Suppen gibt es auch in anderen Varianten, in Málaga etwa die ajo blanco, eine weiße Knoblauchsuppe mit Mandeln und Muskatellertrauben.
Weblinks:
- Andalusische Rezepte und ein Tapas-Glossar bietet >> www.tina-sommer.de

- Eine Seite rund ums Olivenöl und mehr - kulinarisches und anderes - zu Andalusien; das Öl auch zum Bestellen: >> www.olivenwerkstatt.com

© Jürgen Paeger 2004 - 2008
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