Natur- und Nationalparks

Wanderungen in den Sierras Subbéticas

Im DuMont Aktiv Wandern in Andalusien beschriebene Wege:

(1) Tour 19 Rund um Zuheros ist eine Rundwanderung durch eine abwechslungsreiche beweidete Karstlandschaft, Eichenwälder und die Schlucht des Río Bailon rund um den Ort Zuheros.

(2) Tour 20 Wo die Olivenbäume wachsen (Auf dem GR-7 von Priego de Córdoba nach Rute) führt entlang eines schönen Teilstücks des Fernwanderwegs GR 7 durch die Kernlandschaft des Naturparks.

Weitere Wanderungen:

Im Naturpark sind einige weitere “offizielle” Wege markiert: der (3) PR-A 62 “Sendero de las Buitreras” führt von Luque nach Carcabuey (18 km, auf breitem Feldweg; der Weg endet 1 km vor Carcabuey an der Straße), der (4) PR-A 80 von Cabra über die Ermita de la Virgen de la Sierra (>> mehr) und (5) über Los Villares zum GR-7 (22 km) und  (6) der PR-A 88 von Carcabuey über Los Villares zum GR-7 (6 km). Daneben hat auch die Verwaltung des Naturparks

Wanderwege in den Sierras Subbéticas

Eine Auswahl von Wanderwegen in den Sierras Subbéticas. Die Zahlen verweisen auf die Beschreibung im Text. Karte: Jürgen Paeger.

Wege ausgewiesen: (7) Eine verkürzte Fassung (4 km) der Tour 19 aus dem Wanderführer ist der Weg “Cañón del Bailón” bzw. “Ruta del Agua”, er zweigt von der Straße zur Cueva de los Murciélagos ab und trifft am Río Bailon wieder auf den Weg der Tour 19; (8) der Weg “Sierra de Rute” ist ein 5 km langer Rundweg durch die Sierra nordöstlich von Rute. Zwei Wege beginnen am Informationszentrum des Naturparks am Puerto del Mojón zwischen Cabra und Priego de Córdoba: (9) Der Weg “Sierra de la Cabrera” führt zum Mirador de la Cabrera (5 km, 2 Std.), (10) der “Sendero Botánico” (5,4 km, 2 Std.) zweigt von diesem Weg ab und führt durch einen schönen Steineichenwald.

Am Nordwestrand des Naturparks verläuft ein schönes Teilstück der “Via Verde de la Subbética” (www.turismodelasubbetica.com/index2.cfm?codigo=0027). Der Weg wurde auf der Trasse des früheren “Tren del Aceite” angelegt, der von 1893 bis 1985 das Olivenöl aus der Region nach Málaga brachte. Jetzt ist er ein breiter Wander- und Radweg. Das schönste Teilstück führt nur sanft an- und absteigend vom Bahnhof von Luque (aus dem Ort ein guter Kilometer auf einem Feldweg, Restaurant) nach Osten vorbei an Zuheros (6 km) über den Bahnhof von Doña Mencia (Restaurant, 10 km von Luque) und bis nach Cabra (23 km), wo es ein Informationszentrum zur Via Verde gibt. (Das nächste Teilstück führt bis Endstation Moriles-Horcajo [20 km]; östlich von Luque trifft die Via Verde vorbei an der Laguna del Conde (mit Gelegenheit, Wasservögel zu beobachten) nach 10 Kilometern an einer spektakulären Brücke über den Guadajoz auf die Via Verde de los Olives, die bis nach Jaén führt [weitere 56 Kilometer]). Mit seinem festen Belag bietet sich der Weg eher für Radtouren an, zum Wandern ist er fast zu gut ausgebaut. Aber er könnte als Teilstück einer zweitägigen Rundwanderung Luque - Zuheros - Cabra (oder auch nur Zuheros - Cabra) dienen, zurück geht es dann mitten durch den Park:

(11) Wanderung Cabra - Zuheros - Luque

Dieser Weg ist nicht ganz so leicht zu finden, aber mit der Wanderkarte des Gebietes sollte es keine Probleme geben. Kritisch ist nur ein (unten genauer beschriebenes) Teilstück zwischen Zuheros und Luque. Von Cabra geht es zunächst zur Ermita Nuestra Señora de la Sierra (markierter Weg “La Ermita”/PR-A 80, 5 km, 700 Höhenmeter, 1.30 Std.), von dort folgt der Weg dem von der Ermita gut erkennbaren Feldweg nach Norden durch das Tal Polje de la Nava (ausgeschilderter Wanderweg “La Nava”). Nach weiteren 1.30 Std., bevor der Feldweg über eine Brücke über den Río Bailon führt, geht es in einen anderen Feldweg nach rechts ab, ab hier folgen wir dem “Sendero del Río Bailon” bis

Zuheros - der  Weg trifft nach knapp einer Stunde auf den in Tour 19 beschriebenen Weg. Auf diesem geht es nach Zuheros (weitere 1.30 Std.). Der Weg von Zuheros nach Luque erfordert etwas Orientierungsgabe (alternativ bleibt die Via Verde): Er beginnt an der ersten scharfen Rechtskurve an der Straße zur Cueva de los Murciélagos, wo neben zwei Mandelbäumen ein Feldweg beginnt. Auf diesem geht es bis zu einer Gruppe von Steineichen links des Weges. Hier geht rechts ein Pfad ab, der sich den Hang hochschlängelt, bis er in ein Tal mit alten Gärten kommen. An diesen geht es links vorbei bis zu zwei Brunnen, von dort nach Nordnordost den Hang hinauf zu einer nächsten Ebene, hier geht der Weg nach Norden und beginnt abzusteigen. Jetzt liegt Luque bereits in Sicht, so dass die Wegfindung nicht weiter schwierig ist.

Auch von Carcabuey kann man nach Zuheros wandern, indem man den Wegen entlang des Navazuelo und des Fuenfria folgt, weiter mit dem in Tour 19 beschriebenen Weg.

Auf den Gipfel

Wer (12) den Tiñosa besteigen möchte, macht dieses am besten von La Lagunilla aus (12 km, 760 Höhenmeter, 5.30 Std.); der

Der Weg von Cabra nach Zuheros folgt im letzten Teilstück der Tour 19 “Rund um Zuheros”. Hier: Eine Überquerung des Río Bailón. Foto: Jürgen Paeger

Weg beginnt an einem Feldweg, der am Ortsende Richung Rute nach rechts abgeht. Bei den Ruinen des Cortijo de Cañatienda beginnt ein Pfad, der rechts entlang des Baches, der vom Puerto de Mahina kommt, aufsteigt und vorbei an der Cueva del Morrión auf den Gipfel führt.

Weiter Wegbeschreibungen: Webseite der “Mancomunidad de la Subbética” >> hier (spanischsprachig).

Außerhalb des Naturparks

Wegmarkierungen des GR 7 zwischen Priego und Rute. Foto: Jürgen Paeger

Der Fernwanderweg GR-7 besitzt weitere Abschnitte in der Provinz Córdoba, und zwar

  • Von Las Pilas de Fuente Soto nach Almedinilla (8,1 km, 2,5 Std.)
  • Von Almedinilla nach Priego de Córdoba (10,5 km, 3 h)
    (In umgekehrter Richtung führt der Weg zum Naturpark Sierra Mágina und weiter in das Wandergebiet >>
    Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas)
  • Priego de Córdoba nach Rute: siehe oben, Tour 20
  • Von Rute nach Cuevas de San Marcos (10,6 km, 2,40 Std.) (und weiter über Antequera und >> Ronda in das Wandergebiet >> Los Alcornocales) zum Endpunkt in Tarifa).

Siehe auch Wegbescheibung >> hier (spanischsprachig)

Nördlich von Córdoba liegen weitere Fernwanderwege:

- GR 39 Cañada de la Mesta (Von El Guijo nach Fuenteovejuna, 6 Etappen, 105 km)
- GR 40 Cañada Real Sorriana (Von Córdoba nach El Guijo, 6 Etapen, 112 km)
- GR 43 Cordel de la Campiña (Von Córdoba nach Albendín, 3 Etapen, 62 km)
- GR 48 Sierra Morena (Von Barrancos nach Montoro, 16 Etapen, 284 km); der Weg durchquert die Sierra Morena von Montoro über die Wandergebiete >>
Sierra Norte de Sevilla und >> Sierra de Aracena bis nach Portugal (Barrancos).

Literatur:

Weitere Wanderwege (und viele der oben dargestellten mit genauen Beschreibungen) in den Sierras Subbéticas enthält der gute Wanderführer “Las Mejores Excursiones por Las Sierras Subbéticas Cordobesas” von Agustín García Martínez, Madrid: El Senderista 2005 (spanischsprachig).

-> Praktische Hinweise (Ausgangsorte, Anreise, Unterkunft, Essen und Trinken)

© Jürgen Paeger 2004 - 2008
 

Informationen zu
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Córdoba

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