|
|
 |
 |
|
Zwischen Linares de la Sierra und Aracena
Diese schöne Wanderung liefert den Einstieg in das Bergland von Aracena. Sie führt vom Bergdörfchen Linares de la Sierra in den Hauptort Aracena und durch schöne Korkeichen-Dehesas wieder zurück.
|
 |
 |
|
Anspruch: + Gehzeit: 4.15 Std. Länge: 12 km
|
 |
Charakter: Leichte Rundwanderung auf meist breiten Wegen, einige kurze schmale Pfade
Wanderkarte: Blatt 917-IV (Aracena) der Karte IGN 1:25.000
Einkehrmöglichkeiten: In Aracena oder Linares de la Sierra (Tipp: Mesón Arrieros), unterwegs keine - siehe auch >> Praktische Reisetipps
Unterkunft: Hotels in Aracena - siehe auch >> Praktische Reisetipps
Anfahrt: Busse: Ab Sevilla (Busbahnhof Plaza de Armas), direkt mit der Linie Sevilla – Cortegana (via Alájar), sonst mit Umsteigen in Cortegana. PKW: Ab Aracena A 470 Richtung Alájar).
Hinweis: Wanderer ohne Auto können die Tour besser ab Aracena (– Linares – Aracena) wandern.
|
 |
|
|
 |
 |
 |
|
Die Wanderung beginnt in dem Bergdörfchen Linares de la Sierra an dem Plätzchen unterhalb der Kirche. Hier endet die Landstraße, und hier hält der Autobus. Wir folgen der Hauptstraße zurück bis an den Ortsrand. Nach dem letzten Haus an der rechten Seite (das Haus hat ein grünes Metalltor) biegen wir in den gepflasterten, absteigenden Weg nach rechts ein. Er läuft auf ein Haus mit einem kapellenartigen Dach zu und biegt vor dem Haus nach links. Danach trifft er auf einen querverlaufenden Weg, hier biegen wir nach links ein.
|
 |
|
|
 |
|
Blick auf Linares de la Sierra. © Jürgen Paeger
|
 |
 |
|
Nun wird der Weg mal links, mal rechts von Mauern begleitet. Neben Olivenbäumen sehen wir große Exemplare von Korkeichen, Portugiesischen Eichen und Steineichen. An der ersten Weggabelung gehen wir geradeaus weiter. Nach gut einer Viertelstunde trifft der Weg auf einen Feldweg, hier gehen wir nach rechts. Der Feldweg gabelt sich, wir gehen nach rechts unten. Der Weg führt in seinem Verlauf an der Hacienda La Herreria vorbei, dann beginnt ein gepflastertes Teilstück. Der Weg verläuft dann neben dem Bächlein Arroyo Plamencia, den wir auf einer Brücke überqueren (also nicht dem geradeaus weiterführenden Feldweg folgen). Der Weg beginnt erst sanft, dann etwas stärker anzusteigen; einzelne kurze Teilstücke sind betoniert. Wir bleiben nun ein Stück lang auf diesem Weg, so dass wir uns ganz auf die Landschaft konzentrieren können. … Nach ca. 20 Minuten auf dem Weg trifft dieser auf einen querverlaufenden Feldweg; wir folgen dem geradeaus weiterführenden Fußweg. Nach kurzer Zeit trifft dieser auf einen weiteren Feldweg, hier gehen wir nach rechts. Der Feldweg endet hier und führt als breiter Fußweg weiter. Er trifft wieder auf einen Feldweg, der nach rechts abbiegt; wir gehen hier geradeaus weiter. Bei allen weiteren Abzweigungen blieben wir immer auf diesem Weg, der schließlich nach links abbiegt und auf die Straße mündet. Auch an dieser Stelle gehen wir geradeaus weiter, einem breiten Fußweg folgend. Dieser bringt und bald an die ersten Gärten von Aracena, halbrechts vor uns sehen wir auf einem Berg die Burg von Aracena. Der Weg endet vor einem Neubaugebiet, hier gehen wir nach links, überqueren die Landstraße und gehen in einer Einbahnstraße in den Ort. Am Ende der Straße kommen wir an einen Platz mit Palmen, dort nehmen wir die links in den Ort führende Straße, die vorbei am Hotel Los Castanos führt. Wenn Wegweiser nach rechts zum Castillo und zum Cabildo Viejo (siehe unten) weisen, biegen wir nach links in die Calle Constitución ein, die uns in wenigen Schritten zum Platz von Aracena bringt (2.15 Min.).
Aracena gibt dem umliegenden Gebirgsland seinen Namen, es ist ein nettes Gebirgsstädtchen. Auffällig ist vor allem die Kirche Iglesia del Castillo, die von Tempelrittern im 13. Jahrhundert auf den Resten des alten maurischen Castillo hoch über der Stadt aufgebaut wurde. Der Zugang führt über die Plaza Alta, wo auch ein Informationszentrum des Naturparks im Cabildo Viejo zu finden ist. Hauptattraktion des Ortes ist jedoch die Gruta de las Maravillas, eine beeindruckende Höhle. Der Eingang ist nahe des Platzes mit Palmen, über den wir in den Ort gekommen sind.
|
 |
weiteren Weg stoßen, der von links kommt. Wir folgen diesem Weg in unserer bisherigen Gehrichtung. Auf diesem Weg gehen wir durch ein Tor. Nach 5 Minuten kommen wir an ein weiteres Tor; ca. 5 m vor dem Tor geht ein gepflasterter Weg nach rechts ab. In diesen biegen wir ein. Er überquert einen Bach und führt dann nach links weiter. Der Weg wird zu einem schmalen Pfad, der durch dichtes Gebüsch führt. Im Frühjahr blühen hier rosa Zistrosen. Nach knapp 10 Minuten auf diesem Pfad tauchen links Häuschen auf, der Pfad trifft auf einen Feldweg. Wir gehen hier rechts weiter. Der Feldweg trifft auf einen anderen Feldweg, wir gehen nach links, bergab. Nach ein paar Minuten endet dieser Feldweg am Tor eines Gehöfts (mit einem Wasserbecken neben dem Tor), wir gehen den Weg rechts weiter. Auch dieser führt zu einem Tor, durch das wir gehen. Im weiteren Verlauf kommt der Weg zu einem eingezäunten Gelände, an dem wir rechts vorbeigehen, wo wir wieder durch ein Tor gehen. Danach verläuft der Weg zunächst zwischen zwei Zäunen, oben gabelt er sich – wir gehen rechts. Der Weg wird zu einem Pfad, der ein kurzes Weg durch Sträucher zu einem weiteren Feldweg führt. Hier geht es rechts. Dieser Feldweg verläuft auf dem alten Treiberweg Las Deshadillas, später werden wir auf gepflasterte Teilstücke treffen. Wir bleiben immer auf diesem Weg, der bald durch wunderschöne alte Korkeichen-Weidewälder, die von Trockenmauern umfriedet sind, führt. Neben einer Holzbrücke biegt der Weg dann nach rechts ab. Kurz darauf sehen wir Linares halbrechts vor uns liegen. Über 2 Brücken gehen wir jetzt immer auf den Ort zu, den wir kurz darauf erreichen. Kurz vor dem Ort biegt der markierte Weg nach rechts ab, wir gehen aber geradeaus in den Ort (4.15 Std.) hinein, wo wir die Wanderung mit einer Ortsbesichtigung beenden.
Linares de la Sierra ist ein einfaches kleines Bergdorf, das sich um seine Barock-Kirche aus dem 18. Jahrhundert schmiegt. Interessant sind vor allem seine vor vielen Häusern kunstvoll gepflasterten Straßen - die Pflasterung erinnert an steinerne Türmatten. Auch die schmiedeeisernen Balkone zeigen, dass der heute etwa 350 Einwohner zählende Ort durch seine Olivenöl- und Getreideproduktion einst recht wohlhabend gewesen sein muss. Der Kirchplatz diente bis 1992 zugleich als Stierkampfarena.
Weitere Wanderungen: Tour 5 aus dem Wanderführer >> DuMont Aktiv: Wandern in Andalusien ist eine Rundwanderung, die Linares de la Sierra mit Alájar verbindet. Eine weitere Tour von Linares führt an den Barranco de los Vallesitos, eine leichte Tour auf guten Wegen an einen kleinen Bach (4,5 km, 2 Std.).
Zurück zur: >> Hauptseite Sierra de Aracena >> Wanderungen in der Sierra de Aracea
Weiter zu: >> Praktische Reisetipps Sierra de Aracena
© Jürgen Paeger 2004 - 2007
|
|