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Anspruch: ++ Gehzeit: 5.45 Std. Länge: 15 km (Angaben für Gesamttour)
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Charakter: Längere Rundwanderung im Gebirge auf breiten Wegen und guten Pfaden. Langer Anstieg gleich zu Beginn, ein asphaltiertes Teilstück von ca. 3,5 km Länge (zur Vermeidung: siehe Hinweis).
Wanderkarte: Blatt 1040-IV der Karte IGN 1:25.000 (ohne Wanderwege); der Weg ist zu Teilen in der Mapa Topografico de Sierra Tejeda 1:25000 (mit Wanderwegen) erfasst
Einkehrmöglichkeiten: In Canillas (Tipp: Bar Romero, Restaurante La Plaza) und Competa (Tipp: Café-Bar La Bodega, gute Küche: El Pilón, Cortijo de Paco)
Unterkunft: Cómpeta: Casa La Piedra, Tel. 952 51 63 29, ***Hotel Balcon de Cómpeta, Tel. 952 55 35 10
Anfahrt: Mit dem Bus: Nach Cómpeta ab Málaga und Torre del Mar, Complejo Europa mit Ruiz y Avila/Loymerbus, Tel. 952 54 11 13). Mit dem Auto: Abzweig an der N340 ca. 5 km nach Torre del Mar in Richtung Nerja, über Algarrobo und Sayalonga.
Hinweis: Wer das Asphaltstück Fabrica de Luz – Canillas de Albaida vermeiden möchte, sollte sich ein Taxi zur Fabrica de Luz bestellen und die Wanderung dort beenden (Gehzeit dann 4.30 Std.).
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Von Cómpeta wandern wir wie in Tour 16 beschrieben zum Puerto Blanquillo (2.30 Std.). Hier trifft der Weg auf eine Schotterpiste. Nach rechts geht der markierte Pfad ab, der zum Gipfel des Lucero führt (wie im Buch beschrieben, 4.30 Std. hin und zurück). Statt diesem Pfad folgen wir der Schotterpiste nach links, bergab. Nach ca. 250 m zeigt ein Steinmännchen und eine Holzpfeiler (mit Richtungspfeil, der entgegen unserer Gehrichtung zeigt – die Pfeiler markieren den Wanderweg von der Fabrica de Luz zum Puerto Blanquillo) den Beginn eines Pfades an, der nach rechts in das Tal des Arroyo de la Cueva del Melero führt.
Wir biegen hier ab, und steigen auf dem Pfad teilweise recht steil ab. Unten angekommen, verläuft der Pfad zunächst an der linken Seite des Baches. In den nächsten anderthalb Stunden verbleiben wir immer in diesem Tal, das immer schöner wird, je weiter wir nach unten kommen. Nach einer Viertelstunde wechselt der Weg auf die rechte Seite, nach wenigen Meter kommen wir an eine
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Wanderweg im Tal des Arroyo de la Cueva del Melero. © Jürgen Paeger
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Stein mit der Aufschrift „25“ und sehen einen Pfeil, der den weiteren Weg weist. Der Pfad gewinnt zunächst ein paar Meter Höhe, um dann wieder nach unten zu führen. Vor uns sehen wir eine Ruine. Nach einigen Minuten kommen wir zu diesem verlassenen Gehöft (3.15 Std.), wo wir auf einen Zufluss unseres Baches treffen. Diesem folgen wir links, bergab, und überqueren ihn dann unterhalb der Terrassen des Gehöfts. Die Fortsetzung des Weges verläuft an der rechten Seite eines Zaunes. An den Gartenterrassen unter uns sehen wir, dass das Gehöft verlassen sein mag, die Gärten aber bewirtschaftet werden. Nach knapp 10 Minuten kommen wir zu einer weiteren Ruine und daneben ein bewohntes Gehöft, der Weg führt jetzt wunderschön durch terrassierte Gärten (wir gehen durch zwei Tore), überquert einige kleine Zuflüsse und passiert schließlich eine steile Felswand zu unserer Linken. Nach einer halben Stunde Gehzeit durch dieses schöne Tal führt der Weg auf die linke Flussseite, ein paar Minuten später wieder nach rechts und kurz danach dann endgültig nach links. Hier mündet der Weg bald in einen Forstweg. Auf diesem wandern wir an einem kleinen Staudamm vorbei, vor uns sehen wir rechter Hand die Höhlen Cueva del Melero, die dem Bach seinen Namen geben. Meist sucht hier das Weidevieh einen schattigen Rastplatz. Nach einem Wasserbecken am Weg geht ca. 200 m weiter ein Feldweg nach rechts ab (auf die Höhlen zu), in den wir einbiegen. Nach ca. 150 m, vor einem Zaunfragment, verlassen wir diesen Feldweg wieder, und biegen in einen Pfad nach rechts unten ab. Der Pfad führt ähnlich wie zuvor durch terrassierte Gärten, Pinienwälder, dann durch ein Stück dichten Oleandergebüsches, kreuzt drei Mal den Bach, passiert einen terrassierten Olivenhain und führt dann schließlich zur Fabrica de Luz (4.30 Std.). Das ehemalige Wasserkraftwerk ist ein beliebtes Ausflugsziel, schattige Plätze, Tische und Bänke und frisches Quellwasser laden zu einer Rast ein.
Um von der Fabrica de Luz nach Canillas de Albaida zu gelangen, bleibt leider nur die asphaltierte Zufahrtsstraße. Diese folgt dem Río Llanada de la Turvilla. Vorbei an einem Steinbruch kommen wir zu einem Abzweig nach links (hier beginnt die Schotterpiste zum Puerto Blanquillo), an dem wir geradeaus gehen, wo wir nach Canillas de Albaida (5.15 Std.) kommen. An der ersten Kreuzung vor der Kapelle San Anton (mit schöner Aussicht) treffen sich 3 Straßen und ein Feldweg, der nach links, fast entgegen unserer bisherigen Gehrichtung den Hang hinaufführt. Zuvor bietet sich ein Rundgang durch den Ortskern von Canillas mit seinen engen Gassen an, wir müssen dann zu dieser Kreuzung zurückkommen und in den bergauf führenden Feldweg einbiegen. Er führt vorbei an einem offenen Wassertank zu einem zweiten, runden Tank. Hier gehen wir nach rechts, auf ein kleines Haus mit einer Art Terrasse auf dem Dach zu. Vor dem Haus gehen wir links in einen Feldweg, der nach 100 m in einen Pfad übergeht, der entlang eines Bewässerungskanals verläuft. Der schöne Weg führt nun durch die Gärten von Canillas. Gleich am Anfang kommt er durch einen Bestand von Avocados; später kommen andere Obstbäume, Oliven
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Frisch geerntete Avocado in Canillas de Albaida. © Jürgen Paeger
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und Gemüsefelder hinzu. Auch die Axarquia ist von den Mauren terrassiert und bewässert worden, und die Menschen in den Dörfern sind heute noch stolz auf ihre gärtnerischen Fähigkeiten. Der Pfad mündet auf der Landstraße, nach ca. 300 m finden wir auf der linken Straßenseite ein Steinmännchen, das die Fortsetzung des Pfades anzeigt. Nun meist durch Olivenhaine gehen wir auf diesem angenehmen Weg bis nach Cómpeta (5.45 Std.), wo wir auf die Avenida de Canillas stoßen, wo wir nach rechts gehen und dann sofort nach links in die Calle San Antonio einbiegen, die uns vorbei am Hotel Balcon de Cómpeta zu Dorfplatz bringt.
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